Rund um den Kollwitzplatz: Die Schwaben haben die Macht übernommen!

Vorurteile wird es immer geben, aber die zweitgrößte Ethnie Berlins nach den Türken sind die nun einmal die Schwaben. Und die Schwaben pflegen im Herzen des Prenzlauer Bergs die Vorurteile, die ihnen die Berliner immer wieder unter die Nase reiben, tagtäglich. Tatsache ist, dass die Schwaben aus dem einst lebendigen Szene-Viertel rund um den Kollwitzplatz eine spießbürgerliche Gegend gemacht haben, die den Namen Kiez schon gar nicht mehr verdient.

Astronomische Mieten am Kollwitzplatz
Heute wohnen rund um den Kollwitzplatz nur noch Menschen, die sich die horrenden Mieten auch leisten können – beispielsweise Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Thierse oder der Fraktionsvorsitzende der Grünen Jürgen Trittin, die sich in die Welt der Schwaben perfekt integriert haben.

Es ist noch gar nicht so lange her, da war der Kollwitzplatz ein Bereich bezahlbarer Mieten – bis die Schwaben kamen, die im Auftrag ihrer schwäbischen Firmen nach Berlin kamen und deshalb mit wesentlich höheren Gehältern die „ärmeren“ Berliner mit höheren Miet-Zahlungen ausgestochen haben. Nur eines haben die Schwaben noch nicht geschafft: die Einführung der schwäbischen „Kehrwoche“. Aber auch das wird wohl kein Tabu mehr bleiben.

Verbot eines Traditionsmarkts gefordert
Und jetzt haben Sie wieder einen Frontal-Angriff auf eine Institution gestartet: Sie wollen wollen den samstäglichen Markt auf dem Kollwitzplatz verbieten lassen. Dabei hat sich der Markt den Anwohnern bereits angepasst, zwar ist dieser Markt nach wie vor einer der schönsten in Berlin, aber auch der mit Abstand teuerste. 

Den Schwaben ist es am Samstag zu laut in ihrer Idylle. Die Marktgeräusche würden ihre aus dem Schwabenland gewohnte Samstagsruhe stören, was nicht hinnehmbar sei, so ihre Argumente.

Widerstand formiert sich
Doch den Schwaben schlägt immer häufiger heftiger Widerspruch entgegen. So bilden sich bereits Initiativen, die unmissverständlich fordern: „Den Schwaben am Platz sei empfohlen, zurück in die Provinz zu ziehen, wo sie herkamen.“ Und noch mehr wird von den Initiativen gefordert: „Der Kollwitzplatz müsste komplett resaniert und zurückentwickelt werden.“ Überall sieht man jetzt Aufkleber, die den Schwaben den Kampf ansagen, mit dem Motto: „Wir machen gemeinsam mobil und zeigen den Spießern, dass sie nicht allein sind, dass es noch anderen Krach als Marktgeschrei gibt!“ Es wird nur der Anfang sein.