Akademie der Künste - der Standort zeigt die Bedeutung

In bevorzugter Lage direkt am Pariser Platz, vor dem Brandenburger Tor und an das Hotel Adlon geklebt, befindet sich eine der wichtigsten kulturellen Institutionen Berlins, die Akademie der Künste, deren heutiger Präsident der ehemalige Plakate-Provokateur Klaus Steak ist. Der Glasbau, in dem die Akademie der Künste beheimatet ist, stammt aus dem Jahr 2003 und wurde von den Architekten Günter Behnisch und Werner Durth gebaut.

Auch die Satzung zeigt die Bedeutung
Aus der Satzung: Die Akademie der Künste ist eine von der Bundesrepublik Deutschland getragene Körperschaft des öffentlichen Rechts. Sie hat die Aufgabe, die Künste zu fördern und die Bundesrepublik Deutschland in Angelegenheiten der Kunst und Kultur zu beraten. Noch mehr es gibt für die Akademie sogar ein eigenes Bundesgesetz: „Gesetz zur Errichtung der Akademie der Künste vom 1. Mai 2005 (BGBl. I S. 1218)“.

Aus dem Leben der Akademie
Die Akademie der Künste ist die „alte Dame“ des Berliner Kunst- und Kulturlebens, schließlich gehen ihre Wurzeln bis ins Jahr 1783 zurück. Und noch immer werden die Ideale der damaligen Zeit hochgehalten: den gemeinsamen Austausch von Künstlermeinungen über die Kunst an und für sich, aber auch deren Ausstrahlung auf die Menschen. Im Laufe der Zeit wurde diese Programmatik erweitert: Neben der Bildenden Kunst ist nun auch die Baukunst, die Darstellende Kunst, die Film- und Medienkunst sowie Musik und Literatur dazugekommen.

Die Crème de la Crème der großen Künste
Um einmal darzustellen, welche Bedeutung die Akademie hat, zweigt eine Liste ihrer Mitglieder und Ehrenmitglieder: Andreas Schlüter, Daniel Chodowiecki, Jakob Asmus Carstens, Johann Wolfgang Goethe, Johann Gottfried Herder, Karl Friedrich Schinkel, Johann Gottfried Schadow, Felix Mendelssohn-Bartholdy und Carl Blechen über Max Liebermann, Ernst Barlach, Käthe Kollwitz, Paul Hindemith, Arnold Schönberg, Heinrich und Thomas Mann, Ricarda Huch, Gerhart Hauptmann, Alfred Döblin und Karl Hofer bis zu Arnold Zweig, Bertolt Brecht, Hans Scharoun, Heinrich Böll, Konrad Wolf, Peter Huchel, Max Bill und Wolfgang Hildesheimer. Mehr geht gar nicht!

Preise, Stipendien und Stiftungen
Eng verbunden mit der Akademie der Künste sind die wichtigsten Preisverleihungen, Stipendien und Stiftungen rund um die kulturellen Arbeit. Hierzu gehören der Kunstpreis Berlin, der Käthe-Kollwitz-Preis, der Heinrich-Mann-Preis für Literatur und der Konrad-Wolf-Preis für filmisches Wirken zählen neben anderen Preisen zu den heiß begehrten Akademieauszeichnungen.

Hier werden Akzente gesetzt
Die alle Künste umfassende Akademie veranstaltet regelmäßig Ausstellungen und Lesungen, Vorträge, Filmreihen und noch vieles andere. Die Präsentationen der Akademie setzen immer wieder neue künstlerische Akzente, widmen sich aber intensiv dem globalen kulturellen Erbe.

Die Akademie hat auch eine wichtige Zweigstelle im Berliner Hanseatenweg. Reinschauen lohnt sich immer, und viele Ausstellungen kann man ohne Eintrittsgeld besuchen, und zum Brandenburger Tor kommt jeder Berlin-Besucher sowieso.