„wiensalonberlin“ – eine Frau, ein Konzept und große Kompetenz

In der Kreuzberger Hornstraße 9 hat sich ein neuer Raum für junge zeitgenössische Kunst etabliert: der „wiensalonberlin“ von Marianne Sajdik, die sagt: „Kunst, die nicht kommuniziert, wird nicht wahrgenommen und kann nichts bewirken. Wir brauchen einen Ort, wo sie sichtbar wird: „wiensalonberlin“."

Per Dialog Kunst verständlich machen
 „wiensalonberlin“ will den Spagat zwischen anspruchsvoller Kunst und Kommerz wagen, ohne dabei die Kunst zu beschädigen. Kunstfernes Publikum soll mit Hilfe von kulinarischen, musikalischen und literarischen Rahmenprogrammen an die Kunst herangeführt werden. Dabei ist der Dialog Hauptakteur.
 Die Anknüpfung an die Tradition des Salons greift die Idee des Dialogs zwischen unterschiedlichsten Menschen auf. Man trifft sich, man speist, man hört zu, man sitzt inmitten der Kunst, die Marianne Sajdik zeigt, weil sie ihr gefällt. Bilder, Fotos, Videos, Musik, Gesang, Lesungen oder Performances.

Geballte Kompetenz: Marianne Sajdik – Berlins einzige Salonnière
 Sie leitete die Galerie für zeitgenössische Kunst Kurrentgasse in Wien, sie arbeitete an unterschiedlichen deutschen und österreichischen Theater-, Rundfunk- und Fernsehproduktionen mit und war bei der UNO in Genf tätig. Sie lebte sieben Jahre mit ihrer Familie in Moskau, wo ihre journalistische Laufbahn begann. Sie arbeitete als Auslandskorrespondentin für die österreichische Tageszeitung „Der Standard“ und als Redakteurin für Osteuropa. Zum Thema Russland gibt es von ihr zahlreiche Publikationen.

Für ihr Buch „Russland ist anders. Profile einer neuen Gesellschaft", erschienen im Holzhausen-Verlag, erhält sie 1999 den Bruno-Kreisky-Anerkennungspreis für das politische Buch. Seit 2003 ist sie Mitglied im Kuratorium der „basis-wien“, einem Dokumentationszentrum für zeitgenössische Kunst in Österreich. 2004 gründete sie den „Verein Freunde der basis-wien“.

Während ihrer Zeit in Russland begann Marianne Sajdik mit dem Aufbau ihrer Sammlung, die inzwischen rund 200 Exponate mit dem Schwerpunkt Russland umfasst. Die Sammlung Sajdik wird in Wien und Berlin verwahrt.

 Der „wiensalonberlin“
 Der „wiensalonberlin“ ist ein Salon, der in erster Linie als Ausstellungs- und Veranstaltungsort genutzt wird. Die Protagonisten des Salons sind Bildende Künstler, Schauspieler und Musiker, die den „wiensalonberlin“ als eine Bühne für ihr Können und ihre Werke nutzen.

Hier eine Zusammenstellung der Künstler, die derzeit im „wiensalonberlin“ aktiv sind:
Irene Andessner, Quirin Bäumler, Hermann Bohlen, Hörspielautor, Arno Bojak, Günter Brus, Georg Frauenschuh, Andrew Gilbert, Thomas Grötz, Thomas Hellinger, Franziska Hufnagel, Janus Kadel, Hermann Kleinknecht, Sebastian Krumbiegel, Musiker, Bernhard Lehner, Jin Lie, René Luckhardt, Hans-Jörg Mayer, Monsignore Dies, Musiker und DJ, Otto Muehl, Horst Münch, Susanne Neumann, Raimund Pleschberger, Lukas Pusch, Irene Rindje, Schauspielerin, Kirstin Rogge, Pavel Schmidt, Katja Schütt, Astrid Sourkova, Florian Thomas, Richard Tipping, Valerie, Musikerin.
 
 wiensalonberlin
 Dr. Marianne Sajdik
 Hornstraße 9, 10963 Berlin
 kontakt(at)wiensalonberlin.eu
 http://www.wiensalonberlin.eu