Regierungsviertel Berlin: "Fliegender" BMW landete in der Spree

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23.08.2010 >> Berlin News und Veranstaltungen >> News

Es geschah mitten in der Nacht zwischen Kanzleramt, Reichstag, Bundespressekonferenz und Hauptbahnhof, in einem der am besten bewachten Viertel Berlins - und trotzdem wurde lange nichts bemerkt.
Zehn Meter flog der 3er-BMW durch die Luft, landete drei Meter tiefer auf der Uferpromenade und dann in der Spree.

Frechheit siegt nicht immer
Am Steuer saß ein angetrunkener junger Mann (0,8 Promille), neben ihm seine Freundin, beide haben diesen Horrorcrash unverletzt überstanden. Das Pärchen konnte zum Ufer schwimmen. Dies nutzten beide auch, um sich vom Unfallort zu entfernen, im Hotel frische Kleidung anzuziehen und dann, besonders frech, bei der Polizei ihr Auto als gestohlen zu melden. Dies entlarvte sich schnell als dreiste Lüge, und die nasse Kleidung stellte die Polizei im Hotel auch noch sicher.

Trotz Überwachung - der Vorfall wurde nicht bemerkt
Bemerkt wurde der Crash erst, als die Polizei am frühen Morgen eine durchbrochene Absperrung und einen zerstörten massiven Zaun entdeckte. Angeforderte Taucher entdeckten den leeren BMW auf dem Grund der Spree liegend. Während der Bergungsarbeiten war die Spree am Vormittag den Schifffahrtsverkehr gesperrt. So viel zum Thema Sicherheit im Regierungsviertel.

zuletzt geändert: 23.08.2010 um 10:09


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