Nichts für schwache Nerven: Vom Tatort ins Labor - Rechtsmediziner decken auf

Veranstaltungen
03.08.2009 >> Berlin News und Veranstaltungen >> Veranstaltungen

Die Ausstellung des „Berliner Medizinhistorischen Museums“ der „Charité“ in Zusammenarbeit mit dem „Institut für Rechtsmedizin der Charité“ und dem „Landesinstitut für gerichtliche und soziale Medizin Berlin“ noch bis 13. September 2009.

Die tatsächliche Arbeit der Gerichtsmediziner
Der Rechtsmediziner und seine Arbeit sind in den letzten Jahren durch Reportagen und Fernsehserien, durch Bücher und Zeitungsartikel sehr populär geworden. Leider entspricht das in den Medien vermittelte Bild in vielerlei -Hinsicht nicht der Realität. So ermitteln Rechtsmediziner etwa nicht nachts alleine am Tatort und suchen weder mögliche Täter noch Zeugen zu Hause auf.

Die rechtsmedizinische Arbeit ist aber tatsächlich nicht weniger spannend. Sie ist nur anders und dabei deutlich facettenreicher als in den Medien dargestellt und beschäftigt sich nicht nur mit Toten, sondern auch mit Lebenden.
Die Ausstellung „Vom Tatort ins Labor - Rechtsmediziner decken auf" will einen realistischen Einblick in die Arbeitsgebiete und die Berührungspunkte mit den Aktivitäten der Ermittlungsbehörden geben. Vorgestellt werden die Abläufe der  Untersuchungen von der Spurensicherung am Tatort über die Untersuchungen im Sektionssaal und Labor bis hin zur Sachverständigentätigkeit im Gerichtssaal. Zudem zeigt sie die typischen Todesursachen, mit welchen sich der Rechtsmediziner in seiner täglichen Arbeit auseinandersetzt.

Pressestimmen
Einzigartige Ausstellung zur Rechtsmedizin (Berliner Kurier)
Wer Rechtsmedizin wirklich besser verstehen will, sollte den Gang hinter die Kulissen wagen und von 2 D (Fernsehgerät) auf 3 D (Ausstellung) umschalten (Berliner Zeitung)
Keine Schau für schwache Nerven (B.Z.)
Wo die Realität gruseliger als die Fiktion ist (Die Welt)

Details
Zutritt zur Sonderausstellung „Vom Tatort ins Labor - Rechtsmediziner decken auf" kann ausnahmslos erst ab 16 Jahren gewährt werden.

Adresse und Zugang
„Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité“, Charitéplatz 1 (ehemals Schumannstraße 20/21)
Zugang: Invalidenstraße (Alexanderufer), Schumannstraße (Hauptwache, Auskunft), Luisenstraße (Charité-Hochhaus), Hannoversche Straße (Robert-Koch-Platz)

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln
S-Bahn: S5, S7, S75, S9 bis Hauptbahnhof oder Friedrichstraße
U-Bahn: U6 bis Zinnowitzer Straße oder Oranienburger Tor
Bus: Linie 147 bis Haltestelle Luisenstraße/Charité
Straßenbahn: M6, M8 bis Zinnowitzer Straße oder Linie M1, M6, M12 bis Oranienburger Tor

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr, Mittwoch und Samstag 10 bis 19 Uhr,
Montag geschlossen. Die Ausstellung ist noch bis 13. September zu sehen.

Eintrittspreise
Erwachsene 5 Euro, ermäßigt 2,50 Euro. Ermäßigungsberechtigt sind Schüler, Studenten, Auszubildende, Wehr- und Zivildienstleistende, Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger, Schwerbehinderte und Rentner.
Fotografieren und Filmen
Fotografieren und Filmen für private und gewerbliche Zwecke ist in den Räumen des Museums nicht gestattet.

Weitere Infos unter www.bmm.charite.de

zuletzt geändert: 03.08.2009 um 01:11


zurück zur Übersicht