Neues von der "East Side Gallery"

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25.06.2009 >> Berlin News und Veranstaltungen >> News

Die „East Side Gallery“ ist ein besonderer Ort, an dem Kunst Ausdruck eines einmaligen Zeitpunktes in der Geschichte eines geteilten Deutschlands wurde. Sie ist ein Ort, der von einem alten und einem neuen Berlin spricht, einem geteilten und einem vereinigten Deutschland.

Zwischen der Oberbaumbrücke und dem Ostbahnhof, entlang dem ehemaligen Grenzstreifens, erstreckt sich eine einmalige Bilder Palette - ein Zeichen der Überwindung der Unmenschlichkeit. Nachdem die Mauer in 1989 gefallen war, kamen über hundert Künstler aus aller Welt und transformierten die bis dahin unerreichbare Ostseite der Mauer mit ihren Bildern. Damit gaben sie der Mauer ein neues Gesicht in einer neuen Zeit.
Dieses neue Gesicht ist die „East Side Gallery“. Die Bilder der „East Side Gallery“ drücken Euphorie und große Hoffnung auf eine bessere Zukunft aus, Gefühle, die die Zeit der Wende charakterisieren. Das Projekt, das spontan entstand, hat sich zu einer enormen Bilderwand mit über hundert Bildern entwickelt, die sich im Laufe der Zeit in einem solch schlechten Zustand befanden, dass man die einst farbenfrohen Bilder kaum noch erkennen konnte.

Umfassende Restaurierung
Bis Oktober werden 105 Werke der „East Side Gallery“ neu gemalt sein. Und auch Breschnew und Honecker küssen sich wieder. Nach mehrmonatigen Sanierungsarbeiten sind 30 der insgesamt 105 neu zu malenden Bilder an der „East Side Gallery“ zwischen Ostbahnhof und Oberbaumbrücke im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg fertiggestellt. Bis Anfang Juli werden 20 weitere Künstler nach Berlin kommen, um ihre 1990 entstandenen Bilder zu restaurieren. Rechtzeitig zum 20-jährigen Jubiläum des Mauerfalls im November sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, um die restaurierte „East Side Gallery“ wieder der Öffentlichkeit übergeben zu können.
Doch schon heute lohnt ein Besuch, einmal wegen der bereits restaurierten Kunstwerke oder um den Künstlern bei ihrer Arbeit zuzusehen.

Die Lage
Am besten erreicht man die „East Side Gallery“ in der Mühlenstraße mit einem Mietwagen oder mit der U1 bis „Schlesisches Tor“, dann ein kleiner Spaziergang über die schönste Brücke Berlins, die Oberbaumbrücke, an deren Ende man links abbiegen muss. Oder man fährt direkt zur Endstation der U1 „Warschauer Straße“. Ein weiterer Anhaltspunkt ist die O2-Arena. Und hinter der „East Side Gallery“ liegen tolle Strandbars, über die wir noch besonders berichten werden.

 

zuletzt geändert: 25.06.2009 um 15:25


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