Neue Nationalgalerie: Ausstellung Moderne Zeiten mit über 2500 Exponaten

Veranstaltungen
25.05.2010 >> Berlin News und Veranstaltungen >> Veranstaltungen

Der Titel spielt auf den berühmten Stummfilm von Charlie Chaplin an und steht für den Bezug zwischen Geschichte, Kunst und Politik. Seit März 2010 zeigen über 2500 Kunstwerke den Aufbruch in die Moderne. Ernst Ludwig Kirchner ist mit dem Hauptwerk „Potsdamer Platz“ in der Neuen Nationalgalerie ebenso vertreten wie Edvard Munch mit seinem monumentalen Fries für die Berliner Kammerspiele.

Einst „entartete Kunst“
Von Expressionismus, Dadaismus über Neue Sachlichkeit und Bauhaus-Stil bis hin zum Surrealismus, es ist ein Spektrum der Kunst, die von den Nazis als „entartet“ verboten wurde. Zur Ergänzung der eigentlichen Ausstellung kann der Besucher in einer „Schattengalerie“ Fotos bestaunen, die während des Krieges zerstört wurden oder verloren gingen. Darunter beispielsweise das verschollene Meisterwerk „Turm der blauen Pferde" von Franz Marc.

Die Ausstellung „Moderne Zeiten“ ist der erste Teil einer Sonderausstellung der Jahre 1900 bis 1945. Die zweite Ausstellung, die für Herbst 2011 vorgesehen ist, wird die Zeit nach 1945 dokumentieren.

Neue Nationalgalerie
Besuchereingang: Potsdamer Straße 50, 10785 Berlin
Öffnungszeiten
Dienstag, Mittwoch, Freitag: 10 bis 18 Uhr
Donnerstag: 10 bis 22 Uhr
Samstag und Sonntag: 11 bis 18 Uhr
Montag geschlossen
Für Rollstuhlfahrer bequem zugänglich
Anfahrt
S- und U-Bahn: Bahnhof „Potsdamer Platz“.
Bus: M48 oder M347
 

zuletzt geändert: 25.05.2010 um 23:23


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