Museum für Naturkunde: Parasiten - Life Undercover

Veranstaltungen
12.05.2010 >> Berlin News und Veranstaltungen >> Veranstaltungen

Was das Naturkundemuseum seinen Besucher mit dieser Ausstellung vor Augen führt, erfordert schon ein wenig Standfestigkeit. Geht es doch um ein Thema, über das man eigentlich gar nicht nachdenken möchte: Parasiten am Menschen.

Hierzu erklärt das Museum:
„Für die meisten Menschen sind Parasiten gleichbedeutend mit abstoßendem Ungeziefer und schrecklichen Erkrankungen. Aber im Zusammenspiel mit ihren jeweiligen Wirtsorganismen haben Parasiten erstaunliche Überlebensstrategien entwickelt. Oft spielt sich ihr Leben im Verborgenen ab. Und wer sich auf eine Reise in ihren geheimnisvollen Mikrokosmos begibt, entdeckt die faszinierende Welt der Parasiten.
Kein Mensch lebt wirklich alleine. Er wird von mehr als 50 Parasitenarten heimgesucht, die sein Blut saugen, ihm auf den Pelz rücken und sich an seinem Darminhalt laben. Der Begriff Parasit bezeichnet keine bestimmte Tiergruppe, sondern charakterisiert eine besondere Lebensweise. Parasitisch lebende Formen finden sich vom Einzeller bis zu den Säugetieren.“

Eben weil dieses Thema für viele Menschen ein Tabu ist, sollte man den Mut aufbringen und sich diese Ausstellung ansehen. Man erfährt viel über unsere „Mitbewohner“, die Gutes und auch Schlechtes für unseren Körper tun. Überraschende Erkenntnisse sind garantiert.

Die Ausstellung ist noch bis 25. Juli 2010 zu sehen.

Museum für Naturkunde
Invalidenstraße 43, 10115 Berlin
Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag von 9.30 bis 18 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr
Eintrittspreis
Während der Sonderausstellung „Parasiten - Life Undercover“ 6 Euro für Erwachsene und 3,50 Euro für Kinder. Familienkarten kosten 11 Euro.



Der Stechrüssel von Zecken ist zur besseren Verankerung in der Haut mit Widerhaken bewaffnet.


Mit seinen scharfen Mundwerkzeugen schneidet der Hakenwurm die Darmwand an, frisst Teile davon und saugt Blut.


Vor allem der Katzenfloh tritt in menschlichen Wohnungen auf. 

zuletzt geändert: 12.05.2010 um 12:24


zurück zur Übersicht