Jüdisches Museum Berlin wird großzügig erweitert

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22.07.2010 >> Berlin News und Veranstaltungen >> Allgemein

Das im Jahre 2001 eröffnete „Jüdische Museum“ platzt aus allen Nähten. Der Grund liegt auf der Hand, hatte man das Museum für 300.000 Besucher im Jahr geplant, sind es tatsächlich rund 750.000 jährlich.

Vom Blumengroßmarkt zum Bildungstempel
Der berühmte Architekt Daniel Libeskind wird aus einer ehemaligen Markthalle für Blumen direkt gegenüber des auch von ihm gestalteten „Jüdischen Museums“ einen dringend notwendigen Erweiterungsbau bauen.

Libeskind plant in der Halle einen Erweiterungsbau für Kultur- und Bildungsveranstaltungen. Die ehemalige Blumengroßmarkthalle wird künftig vom „Jüdischen Museum Berlin“ für seine Bildungsprogramme, Archive, Bibliothek und wissenschaftliche Arbeit genutzt werden.

Eröffnung im Herbst 2011
Libeskind plant eine sogenannte Haus-im-Haus-Konstruktion mit drei schrägstehenden Würfeln in der ca. 8000 Quadratmeter großen Halle. Die Baukosten sind auf zehn Millionen Euro veranschlagt, und der Erweiterungsbau soll bereits im Herbst 2011 eröffnet werden.

Kulturstaatssekretär Andre Schmitz sagte voller Stolz, dass sich nach Fertigstellung des Erweiterungsbaus Berlin mit einem weiteren spektakulären Libeskind-Bau schmücken könne.


 

zuletzt geändert: 22.07.2010 um 14:25


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