Hotelbauten in Berlin

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12.08.2009 >> Berlin News und Veranstaltungen >> Allgemein

Berlin trotzt mit Hotel-Neubauten der Krise
 Trotz der Wirtschaftskrise bleibt Berlin absolute Spitze bei Investoren - vor allem im Bereich von Hotelprojekten. Obwohl die Spitzenhäuser der Stadt über einen leichten Rückgang der Bettenbelegung klagen, zeigt eine Studie zu Neubauten: Bei den im Bau befindlichen Flächen in Berlin gibt es einen Zuwachs von 230 Prozent.
 Nach einer vor kurzem veröffentlichten Studie zum „Markt für Hotelprojektentwicklungen in den deutschen Städten 2009“ kann das Analysehaus „BulwienGesa“ mit beeindruckenden Zahlen aufwarten. Berlin beweist darin erneut seinen Status als am stärksten wachsender Tourismus-Standort. Mit einem Hotelprojektvolumen in Höhe von 1,78 Milliarden Euro weist die deutsche Hauptstadt das mit Abstand höchste Volumen in diesem Segment auf. 

Seit Jahren ist die Tourismus-Branche der am stärksten wachsende Wirtschaftszweig Berlins. Doch der Markt wird zunehmend enger: Im Jahr 2000 lag die Zahl der Hotelbetten noch bei 62.000. Anfang 2009 wurde die magische Zahl von 100.000 Hotelbetten überschritten, im Mai waren es nach Angaben der Berlin Tourismus Marketing GmbH (BTM) 102.100 Betten und damit 6,7 Prozent mehr als im Mai 2008. Die Übernachtungszahlen sind dagegen in den ersten fünf Monaten dieses Jahres nur um 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, so BTM-Sprecher Christian Tänzler. 

 Und weitere Häuser sind im Bau. Darunter etwa ein Zwei-Sterne-Haus für die „Motel One“-Kette mit 304 Zimmern am Spittelmarkt, das Ende 2010 fertig werden soll. Noch in diesem Jahr eröffnet das 300-Zimmer-„Low-Budget“-Hotel Meininger direkt am Hauptbahnhof, das Vier-Sterne-Superior-Hotel „Leonardo Royal“ an der Otto-Braun-Straße (346 Zimmer) und das Low-Budget-Hotel „Michelberger“ an der Warschauer Straße (119).

zuletzt geändert: 12.08.2009 um 22:12


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