Grandiose Zahlen: Touristen stürmen Berliner Museen und Bühnen

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07.04.2010 >> Berlin News und Veranstaltungen >> Allgemein

Mehr als drei Viertel der Besucher in den Berliner Museen sind Touristen. Das geht aus den aktuellen Ergebnissen der Studie „Kulmon“ hervor, für die seit Dezember 2008 systematisch Gäste von zwölf Berliner Museen und Bühnen befragt worden sind. Im vergangenen Jahr waren demzufolge 76,2 Prozent der befragten Museumsbesucher Berlin-Touristen, 33,7 Prozent der Gäste kamen aus dem Ausland.

Das „Jüdische Museum“ an erster Stelle
Spitzenreiter der befragten Institutionen ist das „Jüdische Museum Berlin“ mit einem Touristenanteil von 89,8 Prozent (55,1 Prozent Ausland, 34,7 Prozent Inland), dicht gefolgt vom „Schloss Charlottenburg“ mit 85,7 Prozent (50,9 Prozent Ausland, 34,8 Prozent Inland).

Auch die Berliner Opernhäuser, das Staatsballett Berlin und der Friedrichstadtpalast sind bei den Gästen der Spreemetropole beliebt: 41,3 Prozent des Publikums waren Berlin-Touristen, 9,6 Prozent kamen aus dem Ausland, 31,7 Prozent aus dem Inland. Den höchsten Anteil an Touristen im Saal verzeichnete die „Staatsoper Unter den Linden“ mit 43,5 Prozent (14,6 Prozent Ausland, 28,9 Prozent Inland).

„Die Ergebnisse des Besucher-Monitorings belegen, wie populär die Berliner Bühnen und Museen bei unseren Touristen sind“, sagte Burkhard Kieker, Geschäftsführer der Berlin Tourismus Marketing GmbH (BTM). „Kultur und Tourismus sind hier in einer Win-Win-Situation. Die Besucher kommen wegen der Kultur nach Berlin und die Hotels lieben sie, denn Kulturtouristen bleiben am längsten.“

Am Berliner Besuchermonitoring nahmen bisher das „Deutsches Historische Museum“, die „Gemäldegalerie“, das „Jüdische Museum Berlin“, „Naturkundemuseum“, „Neue Museum“, „Pergamonmuseum“, „Schloss Charlottenburg“, die drei „Berliner Opernhäuser“, das „Staatsballett Berlin“ und der „Friedrichstadtpalast“ teil. Ab 1. April 2010 kommen neun weitere Einrichtungen hinzu.

 

zuletzt geändert: 07.04.2010 um 10:27


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