Exiliranisches Filmfestival in der Regenbogenfabrik

Eintritt frei und kostenlos
18.01.2010 >> Berlin News und Veranstaltungen >> Eintritt frei und kostenlos

Exiliranisches Filmfestival vom 22. bis 24. Januar 2010 in der Regenbogenfabrik

Kleine Geschichte der Regenbogenfabrik
Mit der Besetzung einer kleinen Chemiefabrik in einem Kreuzberger Hinterhof begann 1981 die Geschichte der Regenbogenfabrik und damit auch die Geschichte des Regenbogen-Kinos. Damals noch mit Kohleofen, Sofas und Sesseln, startete man als OffOff-Kino.
Vieles ist noch so wie damals, doch einiges hat sich auch geändert (Zentralheizung, Kinotechnik usw).
Das Programm ist breit gefächert und spiegelt die Interessen und Vorlieben der KinomacherInnen, eine kommerzielle Ausrichtung der Filmauswahl steht hier nicht im Vordergrund. Das Publikum ist dementsprechend unterschiedlich und hat sogar die Möglichkeit Filme mit auszuwählen.
Man veranstaltet Filmreihen, spielen Kurz- und Dokumentarfilme, kleine Werkschauen von SchauspielerInnen und RegisseurInnen, gräbt gerne bekannte und weniger bekannte alte Filme aus, entdecken neue und zeigen Filme, die viele Besucher wieder einmal sehen wollen.

Näheres unter www.regenbogenfabrik.de

Exiliranisches Filmfestival
Gezeigt werden exiliranische Filme und Filme aus dem iranischen Untergrund. Im Rahmenprogramm finden eine Podiumsdiskussion zum Thema „Leben als Menschen zweiter Klasse – Frauen, Homosexuelle und Transsexuelle im Iran“ und eine Ausstellung mit der iranischer Künstlerin Jaleh Pourhang-Ramezani statt. Viele der Filmemacher/innen sind vor Ort, um mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen.

Stipendiatisches Projekt der Hans-Böckler-Stiftung
Die Veranstaltung wird als stipendiatisches Projekt von der Hans-Böckler-Stiftung und dem Solidaritätsfond der Hans-Böckler-Stiftung finanziert.

Gezeigt werden 15 Dokumentar- und Spielfilme, die entweder mit versteckter Kamera im Iran gedreht oder im Exil produziert wurden.

Sie alle zeigen ein anderes Gesicht des Lebens im Iran als die auf den großen Festivals laufenden und durch den iranischen Staat abgesegneten Filme.

In den Filmen werden Themen wie das Leben während des Iran-Irak-Krieges, die Rolle der Frauen, Prostitution und Homosexualität im Iran, Berichte ehemaliger politischer Gefangener, Flucht aus dem Iran und Leben im Exil behandelt. Am Samstagabend findet eine Podiumsdiskussion zum Thema “ Leben als Menschen zweiter Klasse – Frauen, Homosexuelle und Transsexuelle im Iran“ statt. Während des Festivals wird Malerei von Jaleh Pouhang-Ramezani gezeigt.

Eröffnung des Filmfestivals ist am Freitag, 22. Januar, um 15.30 Uhr.
Regenbogenfabrik, Lausitzer Str. 22, 10999 Berlin
Verkehrsverbindung: U-Bahn U1 bis Görlitzer Bahnhof oder
U8 bis Kottbusser Tor oder Busse M29 und N44.
Eintritt frei
Das komplette Programm auf http://www.regenbogenkino.de/index.html

zuletzt geändert: 18.01.2010 um 22:53


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