Berliner Liste - auch 2011 ein Highlight im Berliner Kultursommer

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20.09.2011 >> Berlin News und Veranstaltungen >> Veranstaltungen

Die Berliner Liste, eine internationale Kunstmesse, stellte vom 07. bis 11. September 2011 Kunst in unterschiedlichster Form im Herzen Berlins in den großen Hallen des TRAFO zur Schau. Die Berliner Liste schaffte ein Forum für Künstler aus mehr als 25 Ländern. Dabei begrüßte sie Aussteller aus Israel, den USA, Russland, Ägypten, Iran, China und vielen anderen Ländern der Welt. Wie auch schon in den Jahren davor war der Ausstellungsort sehr ungewöhnlich und so einzigartig wie die Kunst selbst, die es hier zu sehen gab.
Die Kunstmesse zeichnete sich durch die Vielfalt zeitgenössischer Bildhauerei, Malerei, Zeichnung und Grafik aus. Vereinzelt waren Installation, Video-Kunst, Performance sowie Fotografie zu sehen.

Jeder Künstler und jede Galerie bezogen im TRAFO ihr eigenes Eckchen, um ihre Kunst in der riesigen Halle eindrucksvoll zu präsentieren. Das Besondere an einer solchen Messe ist dabei die Anwesenheit der Künstler, die keinesfalls nur zum Verkaufsgespräch angereist waren, sondern sich auch untereinander austauschten und dem interessierten Publikum Rede und Antwort standen.

Bei einer solchen Fülle von ausgefallenen Ausstellungsstücken, fiel es den Besuchern nicht schwer sich von den Bildern und Skulpturen inspirieren zu lassen und durch die Messe zu spazieren. Dabei fiel eine Galerie mit ihren Ausstellungsstücken besonders ins Auge.

Mit Masse oder winzigen Details - Ausdruck lässt sich vielseitig erreichen
Der österreichische Galerist Nicholas Treadwell zeigte unter anderem mehrere Skulpturen aus Silikon verschiedener Künstler, beispielsweise von Virgilius Moldovan, wie sie atemberaubender gar nicht sein konnten. Dessen Skulptur eines 270x140x170cm großen, gewaltigen Mannes, der sich mit direktem Blick dem Zuschauer nackt zuwendet und mit seinen Händen den Mund weit aufreißt, war sicherlich ein Highlight. Besucher wurde von dieser Skulptur „begrüßt“ und blieben ehrfürchtig stehen.

Virgilius Moldovan ist es gelungen eine Skulptur zu schaffen, die einem einen Schauer über den Rücken krabbeln lässt und jedem Messebesucher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Doch auch versteckt und in der großen Halle geradezu winzig erscheinend, ließen sich auf der Berliner Liste Besonderheiten entdecken. Seien es Bilder aus trockenem Laub oder Skulpturen aus dünnem Garn.
Die „Berliner Liste“ war auch in diesem Jahr ein großes Fest für Freunde zeitgenössischer Kunst und endete mit zufriedenen Besuchern und Künstlern. Man darf sich heute schon auf die „Berliner Liste 2012“ freuen, wo immer sie auch wieder stattfinden wird.
 

zuletzt geändert: 20.09.2011 um 12:41


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