Berlin: DDR Museum auf doppelte Größe erweitert / Freikarten zu gewinnen

Berlin Tipps
27.10.2010 >> Berlin News und Veranstaltungen >> Berlin Tipps

1,3 Millionen Besucher kamen seit der Eröffnung ins Berliner „DDR Museum“, ein schöner Erfolg für die Macher. Sie alle wollten erfahren, wie es eigentlich war, in der DDR, wie die Menschen dort gelebt haben im anderen deutschen Staat. Sie alle entdeckten Fremdes, Unbekanntes - für viele war der Besuch des „DDR Museums“ ein Ausflug in den Alltag der DDR-Bürger.

Ausstellungsfläche verdoppelt - Attraktivität gesteigert
Doch die bisherigen Exponate zeigten nur einen Teil des Lebens in der DDR, was den Ausstellungsmachern von Anfang an klar war. Diesem Umstand wurde jetzt Rechnung getragen. Seit einigen Wochen haben die Macher die Ausstellungsfläche verdoppelt und mit zahlreichen neuen Themengebieten, Installationen und interaktiven Medienstationen die Ausstellung noch attraktiver gemacht.

Neue Themenbereiche
Museumsdirektor Direktor Robert Rückel sagte anlässlich der Erweiterungseröffnung: „Schnell nach der Eröffnung war uns klar, dass der erste Teil der Ausstellung vom Platz her nicht ausreicht. Doch wir haben uns die Zeit genommen, Besucherbefragungen auszuwerten, mit Experten und Kollegen zu diskutieren und einen Beraterkreis einzurichten, um die neuen Themenbereiche festzulegen.“

Was ist neu?
Hatte man bisher im „DDR Museum“ einen beeindruckenden Einblick in den Alltag der DDR-Bürger bekommen, beschäftigt sich die Erweiterung mit den Herrschaftsstrukturen der untergegangenen DDR. Den Besucher erwarten neue Themenbereiche wie Staat, Wirtschaft oder Nationale Volksarmee.

Das Museum schreibt: „Unter den Augen Marx’, Engels’ und Lenins bildet die Einheitspartei den Mittelpunkt. … Der äußere Schein der SED-Propaganda blendet zunächst. Doch jede geöffnete Klappe, jede aufgezogene Schublade, jede Interaktion des Besuchers mit der Ausstellung nährt den Zweifel an der offiziellen Darstellung der DDR-Führung.“

DDR-Geschichte zum Anfassen
Das Besondere im erweiterten Teil des „DDR Museum“s ist, dass der Besucher selbst aktiv werden muss, so fordern interaktive Medienstationen und Touchscreens den Besucher auf, Grundlagen des DDR-Systems auf spielerische Weise nachvollziehen zu können, ergänzt durch originale Filmausschnitte und nachempfundene Toninstallationen.

Exponate wie die Volvo-Staatskarosse, eine Tretmine, ein „WTsche-Telefon“ oder einen 1-Megabit-Chip lassen den Besucher staunen, man nimmt an einer Volkskammerwahl teil, wird Betriebsleiter im „VEB Sachsenring“ und vieles, vieles mehr. Das „DDR Museum“ glänzt durch seine interaktiven Angebote, die einen Besuch nicht nur zu einem großen Erlebnis machen, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung „deutsch-deutscher“ Geschichte leistet. Die Sammlung verfügt über 170.000 Exponate und Objekte.

Das DDR-Restaurant „Domklause“
Auf dem Weg in das neue DDR-Restaurant „Domklause“ kommt man am neun Meter lange Wandbild „Lob des Kommunismus“ vorbei, gemalt vom Künstler Ronald Paris im Jahr 1969. Im Restaurant kann der Besucher in die Welt von „Broiler“, „Jägerschnitzel“, „Soljanka“, „Grilletta“, „Ketwurst“ oder „Steak au four“ zu günstigen Preisen eintauchen.

3 x 2 Freikarten zu gewinnen
Das „ DDR Museum“ und „Treffpunkt Berlin“ verlosen 3 x 2 Karten für das „DDR Museum“.
Senden Sie einfach eine E-Mail mit dem Betreff  "DDR Museum" Ihrem Namen und Anschrift an info(at)treffpunkt-berlin.eu - und schon nehmen Sie an der Verlosung teil. Einsendeschluss ist der 1. Dezember 2010. Die persönlichen Daten und Email-Adressen werden garantiert nicht an Dritte weitergegeben, nur für die Verlosung verwendet und anschließend wieder gelöscht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

DDR Museum
Karl-Liebknecht-Straße 1, 10178 Berlin-Mitte
direkt unten an der Spree, gegenüber dem Berliner Dom
www.ddr-museum.de
Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag von 10 bis 20 Uhr, Samstag von 10 bis 22 Uhr, kein Ruhetag.
Eintritt: 5,50 Euro, ermäßigt 3,50 Euro


 

zuletzt geändert: 27.10.2010 um 12:14


zurück zur Übersicht