Das Wappen von Berlin

Das Berliner Wappen zeigt in silbernem Schild einen aufgerichteten schwarzen Bären mit roter Zunge und roten Krallen. Auf dem Schild ruht eine fünfblättrige goldene Laubkrone, deren Stirnreif aus Mauerwerk mit einem geschlossenen Tor in der Mitte besteht.

Als Siegel bekamen sie von den Brandenburger Markgrafen den roten brandenburgischen Adler. Um 1280 erscheint in einem zweiten Siegel außer dem Adler erstmals ein schreitender Bär, der in naiver Volks-Etymologie für den Ortsnamen steht. Den Namen Berlin dachte man sich von „Bär" abgeleitet und nahm diese Tiergestalt ins Wappen auf.

Mehr und mehr wurde der Bär zur Hauptfigur - nicht nur auf Siegeln, sondern auch auf Münzen. Seit 1884 bildete er das „kleine Stadtwappen“; nach der Revolution von 1918 rückte er zum einzigen Wappentier auf; seit 1920 erscheint er im amtlichen Wappen der Großstadt Berlin.

Der „Berliner Bär“ mit Krönchen und Schärpe ist heute ein beliebter Souvenir-Artikel. Die echten Berliner Bären findet man nicht im Berliner Zoo, sondern im Köllnischen Park an der Rungestraße (hinter dem Märkischen Museum), wo schon seit 1928 Braunbären in einem Zwinger gehalten werden.