Städtereisen Berlin - Willkommen in Berlin – „be Berlin“

„Berlin – Ich fühle mich hier ein bisschen wie in Südfrankreich. Ich habe in Berlin immer das Gefühl, ich müsste gleich an den Strand gehen.“ So beschreibt Herbert Grönemeyer sein Berlin-Feeling.

Eine Stadt im ständigen Wandel

Keine andere Stadt in Europa, vielleicht auf der ganzen Welt, hat sich in den letzten zwanzig Jahren so spektakulär entwickelt, so verändert wie die deutsche Hauptstadt. Kamen einst die Menschen nach Berlin, um die Mauer zu sehen, die Berlin geteilt hatte, kommen heute die Touristen bei ihrer Städtereise in die Stadt, um zu sehen, was aus der wiedervereinigten Stadt geworden ist.
 

Von der Mauer ist kaum noch etwas zu sehen

Schaut man von der Aussichtsplattform des Fernsehturms auf die Stadt, hat man kaum noch eine Chance zu sehen, wo einst die Mauer die Menschen in Ost und West trennte. Die Stadt ist zumindest geografisch zusammengewachsen, und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fährt man heute wie selbstverständlich von West nach Ost oder umgekehrt – vor zwanzig Jahren noch undenkbar. Die Spuren der Mauer sind teilweise durch in den Asphalt eingelassene gefärbte Pflastersteine dokumentiert oder an historischen Plätzen, beispielsweise rund um den „Checkpoint Charly“, zu einem Touristen-Spektakel geworden.

Die Mauer in den Köpfen

Demgegenüber stehen noch immer - zwanzig Jahre nach dem Mauerfall - die unterschiedlichen Biografien der Menschen in Ost und West, weshalb die Mauer in den Köpfen der Menschen immer noch nicht vollkommen abgebaut ist. Von alledem wird der normale Berlin Besucher nicht viel merken, er kommt der Stadt und meist nicht der Menschen wegen.

Die Stadt profitiert heute von der Mauer

Und die Stadt selbst, zwischenzeitlich eine der großen Metropolen der Welt, hat seit dem Fall der Mauer vor zwanzig Jahren eine unglaubliche und einmalige Entwicklung genommen. Der Anachronismus ist jedoch, dass es die Teilung, gerade die Mauer war, die Berlin zu einer Entwicklung trieb, die in keiner anderen Stadt so möglich gewesen wäre. War zum Beispiel vor zwanzig Jahren der Potsdamer Platz noch eine von DDR-Soldaten bewachte Brache, ist er heute einer der großen Besuchermagneten überhaupt.

Die Straßen Berlins

Die Geschichte brachte Berlin breite Straßen, und zwar in der ganzen Stadt. Nur deshalb ist es möglich, dass, wohin man auch kommt, im Freien seinen Kaffee trinken kann – zu jeder Jahreszeit!
 - Nur deshalb ist es möglich, dass der Verkehr überwiegend problemlos fließt – wenn nicht gerade wieder irgendwo gebaut wird.
- Nur deshalb ist es möglich, dass die Straßen Berlins in Wirklichkeit Alleen sind – Berlin ist eine grüne Stadt.
- Nur deshalb ist es möglich, dass Berlin eine Stadt der Radfahrer ist, mit einem vorbildlichen Netz von Radwegen.

Besucher-Magnet Regierungsviertel

Pflichtbesuche gibt es in Berlin viele. Die herausragendste Sehenswürdigkeit ist den Besucherzahlen zufolge nach wie vor der Reichstag, vor dem sich täglich lange Warteschlangen bilden. Überhaupt ist das sogenannte Regierungsviertel einer der Besuchermagneten – und dessen Lage ist für Berlin-Besucher nahezu ideal: In unmittelbarer Nähe des Brandenburger Tors, der Spree, des Hauptbahnhofs und dem Erholungsraum Tiergarten. Unübersehbar das Kanzleramt, größer als das „Weiße Haus“ in Washington, und mit einer noch immer umstrittenen Architektur. Und rundherum Grünflächen auf denen sich hauptsächlich junge Menschen ausruhen oder sich in den vielen Wasserspielen abkühlen. Es ist eine überraschend lockere Atmosphäre vor den Machtzentralen deutscher Politik.

Boulevard „Unter den Linden“

Hier in der Innenstadt ist nichts zu spüren von den gewaltigen Problemen der Stadt. Der große Boulevard „Unter den Linden“ widerspricht dem im Besonderen. Ist er doch eine der Vorzeigestraßen Berlins mit grandioser Architektur, wo sich Luxusläden neben den Ausstellungsräumen großer Automarken angesiedelt haben, wo sich aber auch die bedeutendsten Opernhäuser der Stadt befinden und die berühmte Humboldt-Universität sowie das bei einem Berlin-Besuch unverzichtbare Deutsche Historische Museum.

Kulturelle Vielfalt „dank“ der Teilung

Und so kommt man unweigerlich zum überragenden kulturellen Angebot der Stadt, das in großen Teilen der Teilung zu verdanken ist. So merkwürdig dies auch klingt, aber es ist so, denn in Ost und West hatte sich eine eigene kulturelle Szene entwickelt. Jeder Teil der Stadt hatte seine eigenen Theater, seine eigenen Opern und seine eigenen Museen. Und nach der Vereinigung hatte Berlin praktisch von heute auf morgen eine Verdoppelung des kulturellen Angebots: allerbeste Theater, grandiose Opernhäuser und Museen, aber auch mit dem Friedrichstadtpalast ein Haus des großen Varietés. Als wäre das nicht genug, entstanden weitere Spielstätten unterschiedlichster Art – beispielsweise der Admiralspalast. Und nicht zu vergessen: unzählige kleinere Bühnen für alternatives Theater, Kabarett und vor allem auch für Kinder.

Sportstadt Berlin

In den letzten Jahren hat sich Berlin auch zu einer Metropole des Sports entwickelt, deren Vorzeigeobjekt natürlich das Olympiastadion ist, wo im August 2009 die Leichtathletik-Weltmeisterschaften ausgetragen wurden. Nicht zu vergessen der alljährliche Berlin-Marathon! Wichtiger ist jedoch, dass es Woche für Woche Veranstaltungen für den Breitensport gibt. Dann sperrt man gleich die halbe Innenstadt, um Radfahrern, Inlinern oder Läufern freie Bahn zu garantieren.

Berlin – eine Stadt der politischen Auseinandersetzung

Freie Bahn haben auch Demonstrationen. Es vergeht kaum ein Tag, an dem in Berlin nicht demonstriert wird. Ein Preis, den Berlins Autofahrer für den Regierungssitz in ihrer Stadt bezahlen müssen. Selbst kleinste Demonstrationen bekommen das Recht, auf den meist befahrenen Straßen ihre Forderungen der „Welt“ mitzuteilen. Das hohe Gut der Demonstrations-Freiheit wird in Berlin gehegt und gepflegt. Es ist Teil einer moralischen Verpflichtung gegenüber den Verboten in der ehemaligen DDR. Dass es manchmal zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen sogenannten Autonomen und der Polizei kommt ist in Berlin ebenfalls Tradition. Der Berlin Besucher bekommt davon meist nichts mit, Bedenken bei einem Berlin-Besuch sind absolut unbegründet.

Treffpunkt-Berlin.eu

Berlin hat viele Gesichter, die wir unseren Lesern Stück für Stück nahe bringen wollen. Berlin ist spannend, überraschend, multikulturell und voll mit liebenswerten Menschen.
Der Kunstkritiker Karl Scheffler sagte schon im Jahre 1910: „Berlin ist dazu verdammt, immerfort zu werden und niemals zu sein!“ Dieser Satz gilt unverändert auch noch heute. Berlin verändert täglich sein Gesicht mit schier unendlich scheinender Kreativität – und wir wollen unsere Leser nicht nur aktuell und umfassend darüber informieren, sondern auch Appetit machen, diese tolle Stadt zu besuchen.

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